IMG_1128

Dies ist die Abwandlung eines Rezeptes von Russel James aus seinem E-Book “Chocolate – Raw food recipes”. Darin finden sich noch diverese andere raffinierte Köstlichkeiten, also absolut empfehlenswert.

Ergibt 6 Portionen.

 

Für die Panna Cotta:

2 cups (*) Cashews (3 Stunden einweichen und Einweichwasser abgießen)

1 cup Irish Moss (3 Stunden einweichen)

1 cup rohe Kakaobutter (kleingehackt und sanft auf ca. 40° erwärmt, so dass die Kakaobutter flüssig wird)

2 Stangen Vanille (das Mark ausgekratzt)

1/2 cup Honig oder roher Agavendicksaft

1/2 cup Wasser

2 TL Zitronensaft

1 Prise Salz

 

Für die Fruchtsoße:

ganz easy: 1/2 cup Beerenobst nach Wahl (ich hatte Blaubeeren) mit 3-4 Macadamias oder einer kleinen Handvoll Cashews, 2 Datteln und 1/2 cup Wasser pürieren.

 

Das Irish Moss nach dem Einweichen gut abspülen bis es nicht mehr nach Meer riecht, danach mit 1 cup Wasser pürieren und anschließend durch ein Sieb streichen um etwaige kleinere Stücke des Irish Moss rauszufiltern. Die abgesiebte Irish Moss Paste nun mit den anderen Zutaten im Mixer pürieren. Die Masse wird noch sehr flüssig sein, don’t panic, dickt noch ein.

Nun die Masse in 6 Förmchen oder kleinere Gläser aufteilen und 2-3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. Danach mit einem dünnen Messer die Masse vom Rand lösen und auf einen Teller stürzen. Die Fruchtsoße als Spiegel anrichten und mit ein paar Früchten dekorieren. Das ganze dann noch mit ein wenig flüssigem Honig, rohem Agavendicksaft oder (ausnahmsweise bei mir) Ahornsirup garnieren.

Die Konsistenz der Raw Panna Cotta ist absolut begeisternd und hat mir sogar besser gefallen wie bei einer konventionellen Panna Cotta, da es ein wenig fester (vielleicht wie bei einem Käsekuchen) ist. Die Masse eignet sich daher sicher auch hervorragend für einen Raw Cheese Cake. Da ich immer noch dem Raw Cheese Cake im SAF in London nacheifere, den ich 2011 esse durfte, könnte mich dieses Rezept vielleicht in die richtige Richtung führen.

(*) ein cup (=Tasse) ist die amerikanische Volumeneinheit für ca. 230 ml. Eine normale deutsche Kaffeetasse sollte in etwa dieses Volumen haben.

Dazu hören wir Voodoo Chile von Jimi Hendrix in einer ganz besonderen Interpretation von Luna: