Merkwürdig, daß sich Palästinenser und Israelis die Köpfe einschlagen, wo sie doch kulinarisch so einig sind.
Demnach sei es dem Leser überlassen ob er dieses Rezept als klassisch jüdisch oder arabisch ansehen möchte. Schmecken tuts wohl beiden.

Zutaten für 4 Personen:

  • 200 g getrocknete Kichererbsen
  • 50 g Hartweizen- oder Dinkelmehl frisch gemahlen
  • 1 Zwiebel
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 1 Chili
  • 1 Bund gehackte Petersilie oder Koriander
  • 1 EL Kreuzkümmel frisch gemörsert
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 2 TL Salz
  • Olivenöl zum Fritieren

Die Kichererbsen in viel Wasser (dreifache Menge mindestens) über Nacht einweichen.
Am Kochtag abgießen und unter fließendem Wasser kurz abwaschen.
Die Zwiebel, den Knoblauch und die Chili grob würfeln und zusammen mit allen anderen Zutaten im Mixer oder mit einem Pürierstab mixen.
Nun mit nassen Händen etwa walnußgroße Bällchen formen und diese in 3-4 Durchgängen bei etwa 160 Grad 5 Minuten goldbraun fritieren. Die Falafel dunkeln nach dem Fritieren stark nach, also eher etwas heller lassen.
Die Falafel lassen sich vor dem Fritieren auch gut vorbereiten und einige Stunden oder im Kühlschrank über nacht aufbewahren.

Zu den Falafel reichen wir Baba Ganoush und Zhug, gerne auch ein wenig Tabouleh und vielleicht noch einen schönen Salat (wenn es den nicht schon vorweg gab).

Als Getränk hatte ich ein Neumarkter Lammsbräu Weihnachtsbier dazu, was sehr gut gepasst hat.

Wir hören dazu:

Ofra Haza mit Middle East.

Shalom – Salaam