Japanische Sobanudeln im Dialog mit frischem Spinat und knackigem Paprika ergeben ein schönes Sommergericht – nach Belieben mit frischen Chilis zwischen mild, halbscharf und richtig scharf dosierbar.

Ein Rezept für 3 Personen:

  • 250 g Sobanudeln (japanische Buchweizennudeln, unbedingt drauf achten, daß es reine Buchweizennudeln sind, oft ist Weizenauszugsmehl hinzugefügt)
  • 500-750 g Spinat, Menge nach Belieben, frisch gewaschen und grob trocken getupft
  • 2 rote Paprika
  • 1-2 Chilis, je nach Schärfewunsch mit oder ohne Kerne und Scheidewänden
  • 2 Frühlingszwiebeln – in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Zehe Knoblauch – klein gewürfelt
  • 1 Stück Ingwer (2 cm)
  • 2 EL Mirin
  • 2-3 EL Tamari oder Shoyu
  • 3 EL Sesamöl
  • 3 EL gerösteter Sesam oder Gomasio

Die Sobanudeln nach Packungsanweisung kochen, abseien und mit ein wenig Sesamöl beträufelt zur Seite stellen. In einem hohen Topf (am Besten in einem Wok) die Paprika im Sesamöl anschwitzen, wenn sie etwas Farbe annehmen den Ingwer und den Knoblauch dazu geben. Weiter anrösten und den Spinat dazu geben. 750 g sind eine ordentliche Menge, nicht erschrecken und auf einmal passt der kaum in den Topf. Also immer ein wenig mehr dazu geben und zusammen fallen lassen. Wenn der Spinat zusammen gefallen ist die Frühlingszwiebeln hinzu geben und ein paar Minuten mitgaren. Das Gemüse mit Mirin und Tamari oder Shoyu kräftig abschmecken.
Zum Schluß die Nudeln dazu geben und nochmal kurz aufwärmen.
In großen Schüsseln anrichten, mit geröstetem Sesam oder Gomasio bestreuen und mit Stäbchen servieren.

Dazu passt:
ein Elsässer Pinot Noir, gut gekühlt

Wir hören dazu:
“Have a little Faith on me” in der Version von Jewel.
(das lief grad in meinem iTunes als ich dieses Rezept niederschrieb *gg*).