Für kulinarische Großtaten ist der imperialistische Klassenfeind sind unsere Freunde in den Vereinigten Staaten ja nun nicht gerade berühmt, aber immerhin haben sie die Simpsons erfunden. In Würdigung dessen (und weil mein Sohn bei Betrachten dieses Bildes das Krusty-Zitat “wenn Sie einen fettigeren Burger finden, sind sie in Mexico” spontan assoziierte, hier nun der ultimative, vollwertige Krusty Burger.

Hier das Rezept für 6 Personen (kleinpartytauglich)
Die Brötchen:

  • 180 g frisch gemahlener Dinkel
  • 180 g frisch gemahlener Hartweizen
  • 24 g Butter
  • 1 Ei
  • 21 g Honig
  • 7 g Salz
  • 48 g Sahne
  • 120 g Wasser
  • 18 g Hefe

Die Hefe im Wasser auflösen, die übrigen Zutaten dazu geben (das Getreide lässt sich – wenns mal nicht so 100% vollwertig sein soll – auch ein wenig aussieben) und für 3 Minuten bei niedriger Geschwindigkeit in der Rührmaschine oder mit dem Handrührer vermischen. Danach für 5 Minuten bei hoher Geschwindigkeit zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig nun abgedeckt für eine Stunde ruhen lassen.
Aus dem Teig nach der Ruhezeit 6 Brötchen (ca 100 g pro Stück) schleifen, auf ein Backblech mit Backpapier legen und kurz ruhen lassen.
Die Brötchen dann etwas flach auf ca. 7 cm Durchmesser drücken und für eine gute Stunde bedeckt ruhen lassen. Nach der Ruhezeit sollten die Brötchen mit etwas geschmolzener Butter bestrichen werden und mit ein wenig Sesam bestreut werden. Gebacken werden sie dann bei 200 Grad etwa 20 Minuten.

Der Belag:
klassisch wird der Burger natürlich mit einem Quaterpounder Hacksteak (750 g Biorindfleisch durch den Fleischwolf drehen, ein Ei, 2 EL Senf, Salz, Pfeffer, Muskat dazu, gut durchkneten und 6 Hacksteaks formen und diese dann grillen oder braten), gerösteten Zwiebeln, Tomaten, Gurken, Salat, Ketchup und Mayo belegt. Ich habe in dem obigen Beispiel eine Aioli statt der Mayo gemacht (2 zimmerwarme Eigelb cremig schlagen, eine Zehe Knoblauch, Salz, Pfeffer, einen EL Senf und einen Spritzer Zitronensaft einrühren, dann 125 ml Olivenöl in Portionen von ca 25 g nacheinander einrühren).
Und eine in feine Ringe geschnitten Jalapeño darf bei meinem Burger natürlich nicht fehlen.
Wer dem fleischlichen Genusse abgeschworen hat (oder Zweifel hat ob das jemals ein Genuß war) nimmt natürlich eine Grünkern- oder Gemüsefrikadelle. Durchaus eine schmackhafte Alternative.

Der Original Krusty Burger wird natürlich mit einem Hacksteak aus toten Zirkustieren, Insekten, Ratten und Batterien gefertigt, aber Krusty Burger hat auch einen Gesundheitsburger im Angebot – bestehend aus einem Gesundheitsinspektor. *gg*

Dazu passt: ein Neumarkter Lammsbräu Dinkelbier *prost*

Wir hören dazu: Born in the U.S.A. von Bruce “the Boss” Springsteen.