Zu deutsch: Löwenzahnsalat mit einer Kartoffel-Vinaigrette, “Bettsäächer” – oder französisch “Pis au lit” – heisst er wegen seiner harntreibenden Wirkung. Ein saarländischer Klassiker. Sollte es außerhalb Frankreichs und des Saarlandes keinen Löwenzahn geben (natürlich den grünen, nicht dieses gelbe Kunstgedöns), einfach auf die nächste Wiese gehen und selber ernten. Solange der Löwenzahn nicht blüht ist er am besten.

Zutaten für 3 Personen:

  • 500 g Löwenzahn
  • 1 kleine mehligkochende Kartoffel
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 EL Essig
  • 1 TL Senf
  • 1 oder 2 Schalotten klein geschnitten
  • Pfeffer nach Belieben
  • 1 TL Salz Salz
  • 3-4 EL Wasser

Zubereitung:
Den Löwenzahn putzen, in mundgerechte Stücke schneiden und mehrfach gut waschen. Für die Vinaigrette den Pfeffer und das Salz im Essig gut verrühren und danach den Senf, das Öl und die Schalotte(n) hinzufügen. In einem geschlossenen Glas gut schütteln. Die Kartoffel in der Schale weich kochen, pellen, mit einer Gabel gut zerdrücken und noch heiß mit der Vinaigrette mischen. Nun soviel Wasser hinzugeben, daß wieder eine sämige Vinaigrette entsteht. Noch lauwarm mit dem Salat vermischen.
Der Löwenzahnsalat lässt sich nach Wunsch schön mit einem pochierten Ei (dafür ein Ei in eine Tasse aufschlagen und sehr zart in kochendes Wasser gießen und nach 1-2 Minuten mit einer Schöpfkelle rausnehmen) oder mit ein wenig gebratenem Speck oder auch mit ein paar Scheiben geräucherter Entenbrust verfeinern.

Dazu trinken wir:
im Herbst einen badischen Federweißen ansonsten ein schönes Mettlacher Abtei Bräu.

Wir sehen dazu:

Hauptsach gudd gess! ein Projekt der HdbK Saarbrücken